DFB-Pokal - Walk of Fame

Pokalstories

Euer persönlicher Pokalheld vergangener Zeiten hätte es auch verdient, mit seinem Fuß- oder Handabdruck auf dem DFB-Pokal Walk of Fame geehrt zu werden? Dann nennt ihn uns! Die nächste Wahl findet zum Ende der Pokalsaison 2017/2018 statt.

Die Experten-Jury wählt schließlich aus den besten eurer Pokalstories drei Helden aus. Beim anschließenden Voting bestimmt Ihr dann den historischen Pokalhelden, der seinen Fuß- oder Handabdruck auf dem DFB-Pokal Walk of Fame hinterlassen soll. Der Sieger des Votings wird auf dem Walk of Fame kurz vor dem Endspiel 2018 verewigt.

Dein Name*
Pokalheld*
Deine Story*

  1. Peter Frommholt über
    Charly Körbel

    Charly Körbel gehört auf den Walk of Fame!
    Wurde 4x DFB-Pokalsieger mit Eintracht Frankfurt (1974/1975/1981/1988). Dabei traf er 1975 gegen den MSV Duisburg zum 1:0 Siegtreffer und führte die Eintracht 1988 als Kapitän aufs Spielfeld. Nebenbei ist er noch Rekordspieler der Bundesliga und einer der fairsten aller Zeiten, ist nie vom Platz geflogen! Legende.

  2. Michael Wagner über
    Wolfgang Schäfer

    Wolfgang Schäfer ist mein Pokalheld!
    1985 spielte im Pokalfinale der kleine FC Bayer Uerdingen gegen den haushohen Favoriten FC Bayern München. Nach schnellem 0:1 Rückstand schaffte es Uerdingen auszugleichen, und schließlich traf Wolfgang Schäfer zum 2:1 Siegtreffer für den Underdog, obwohl er vor dem Schuss noch ausrutschte. Nach dem Spiel wurde ausgiebig gefeiert und aus dem Pokal getrunken, was damit endete, dass Wolfgang Schäfer den Pokal zum Schlafen mit ins Hotelbett nahm. Daher auch sein Spitzname: „de Cup“. Eine unvergessliche Geschichte, die nur der Pokal schreiben kann!

  3. Rudi Stauch über
    Dieter Hoeneß

    Finale 1982 – Nürnberg führt durch einen 40-Meter-Hammer von Hintermaier und ein Tor von Dreßel kurz vor der Halbzeit völlig überraschend 2 : 0 gegen den haushohen Favoriten Bayern München. Ganz Fußball-Deutschland drückt dem Underdog die Daumen, leidet aber auch mit dem Sturm-Hühnen Dieter Hoeneß. Hoeneß prallt schon früh mit seinem Gegenspieler Eder beim Kopfballversuch zusammen und zieht sich eine klaffende Platzwunde an der Stirn zu. Immer wieder wird sein Verband erneuert – nach wenigen Minuten ist der Verband immer wieder blutdurchtränkt. Zur Verwunderung aller spielt Hoeneß auch nach der Halbzeit weiter – und Bayern kämpft sich zurück. Solche Geschichten schreibt nur der Pokal: in der 89. markierte der Finalheld Hoeneß den 4:2 Siegtreffer – natürlich per Kopfball.

  4. Volker Fritsch über
    Olaf Thon

    Halfinale 1984 ein Spiel für die Geschichtsbücher Schalke 04 gegen Bayern München 6:6 n. V. Ein 17-jähriger wird mit 3 Treffern gegen die großen Bayern zur Legende eines legendären Vereins. Allein sein drittes Tor zum 6:6 mit der letzten Aktion dieses Spiels ein Jahrhunderttor. Ein sehenswerter Seitfallzieher. Dann brachen alle Dämme. Auf den Schultern der Fans wurde unser Tönnis vom Platz getragen. So oft die Bayern auch in Führung gingen, Olaf Thon schlug immer wieder zurück. Eines der dramatischten und besten Spiele der DFB-Pokalgeschichte hatte seinen Helden gefunden. Hier begann eine ganz große Karriere. Olaf Thon wurde Weltmeister mit Deutschland, Deutscher Meister mit Bayern München, UEFA-Pokalsieger mit Schalke 04 und zum Abschluss seiner Karriere gewann er dann auch mit seinen Schalkern noch 2 x den DFB-Pokal. Dieser Spieler ist und wird immer ein Teil der Geschichte dieses Wettbewerbes sein. Ihn nicht zu nominieren und zu ehren wäre eine Unterlassung.

  5. Kevin Meier über
    Shinji Kagawa

    Es ist der 1. Juli 2010. Ein Spieler namens Shinji Kagwa aus der zweiten japanischen Liga unterschreibt einen Vertrag . Für 250.000 € ein billiger Einkauf. Die Erwartungen waren relativ niedrig aber dann sah man es, er war das Geld wert und treffte immer wieder. Eine Saison und ein Titel später ging es zum Pokalfinale gegen die Bayern. Die Gerüchte brodelten um einen Wechsel vom Publikumsliebling Kagawa und sogar der Trainer von Manchester United war im Stadion. Wie später es sich zeigt – kein Zufall. Aber als das Spiel begann konnte man kaum schauen und schon nach 3 Minuten das erste Tor von…… dem Spieler mit der Nummer 23 Kagawa! Und was ist der Ausgang? 5:2 gewann man und der Double wurde geholt. Nach ein paar Jahren in Manchester ist Kagawa zurück und trifft wieder als wäre er nie weg gewesen!

  6. Thomas Kopsch über
    Uli Borowka

    Uli Borowka ist mein Pokalheld,weil:
    Er stand 5x im Endspiel und wurde 2x Pokalsieger mit dem SV Werder Bremen.
    In den Jahren 1989/1990/1991 stand er 3x hintereinander in Berlin im
    Endspiel!
    Im Finale 1991 gegen den 1.FC Köln schoss er den letzten und endscheidenden
    Elfmeter!
    Ich kann nicht verstehen das Herr Borowka nie in die engere Wahl für den Walk of
    Fame kam?
    Vielleicht weil er eine eigene Meinung vertritt und Thomas Schaaf nicht sein Freund ist!
    Mit sportlichen Grüssen
    Thomas

  7. Christian Kollat über
    Jochem Ziegert

    Mein absoluter Pokalheld ist Jochem Ziegert!

    Der Berliner Trainer führte 1993 die Amateure von Hertha BSC in das DFB Pokal-Finale gegen Bayer Leverkusen. Eine bis dato unglaubliche Erfolgsstory – das erste Amateurteam in einem Endspiel um diesen Pokal. Der Beweis, dass nichts unmöglich ist und man als Underdog immer an seine Chance glauben sollte.

  8. Matthias Schröder über
    Siggi Reich

    Siegfried „Siggi“ Reich ist mein persönlicher Pokalheld, weil:
    Er ein Fußballheld der 90er Jahre beim VfL Wolfsburg war und uns mit seinem Tor im Halbfinale beim damailigen großen 1. FC Köln ins DFB-Pokalfinale geschossen hat.
    Dies war bis dato der größte Erfolg des kleinen Underdogs aus der 2. Liga.

    Ihm habe ich meinen bis dato schönsten Fußballtag im Olympiastadion zu verdanken, welche ich mit meiner ganzen Familie verbringen konnte.
    Dieses Erlebnis habe ich bis heute nicht vergessen und ich habe immernoch das T-Shirt, welches mein Vater mir vor dem Finale gekauft hat.

  9. Hans Bock über
    Giuseppe Ricciardi

    Ricciardi vom SSV Reutlingen (OL) ist für mich der größte Pokalheld der 1. Runde 2015. Er war beim Pokalspiel gegen den KSC ganz cool und nahm sich 3 x den Ball und schoß sicher den jeweiligen Elfmeter und darf alle in Schwarze und somit verholf er als kleine Sensation den
    SSV in die 2. DFB-Pokalrunde. T o l l.
    Hans Bock

  10. Thomas Goerke über
    Olaf Thon

    Es betrifft das Pokalspiel im jahre 1984, Halbfinale Schalke-Bayern München.
    Der junge Olaf Thon, dem in diesem Spiel 3 Tore gelangen, insbesondere das 6:6, in der 120.Spiel-
    minute. Er machte damals das Spiel, seines Lebens. Und dieser Volleyschuss in der letzten Minute, war das I-Tüpfelchen.
    Ein Spiel nichts für schwache Nerven, in dem man sagen muss, dass alle Beteiligten, es verdient haben in der Walk of Fame zu stehen.
    Nichts desto trotz war ich damals im Parkstadion, und war nach 120 Minuten, völlig aufgelöst.
    Und als Schalker Junge überaus glücklich, auch wenn die Blauen im Wiederholungsspiel mit 2:3 verloren.
    Ich denke, das der Olaf, auch verdient hätte, seine Fussabdrücke, zu verewigen.